Die Lehrer*innen-Fortbildung

Prävention oder Intervention? Pädagogische Strategien gegen Antisemitismus

Anmeldungen bitte bis zum 15. September an: wwa@spiegelbild.de

Antisemitismus ist keine Ideologie unter vielen, sondern wegen seiner über zweitausendjährigen Geschichte tief in dieser Gesellschaft verankert. Lehrer*innen benötigen Unterstützung um Antisemitismus erkennen und entgegenwirken zu können. Spiegelbild bietet deshalb eine Weiterbildung im Rahmen des Projektes world wide antisemitism an. In der Weiterbildung erlangen Lehrkräfte mehr Sicherheit im Umgang mit antisemitischer Diskriminierung und werden in methodischer Präventionsarbeit angeleitet. Darüber hinaus werden sie darin bestärkt, ihre zentrale Verantwortung gegenüber von Antisemitismus betroffenen/jüdischen Jugendlichen in der Schule wahrzunehmen.

Ablauf der Fortbildung

Der erste Tag beginnt mit einer wissenschaftlichen Perspektive von Prof.‘in Dr. Julia Bernstein auf Antisemitismus an Schulen, mit dem Fokus auf die von ihr hierzu durchgeführte Studie und auf die Perspektive betroffener Schüler*innen. Am zweiten Tag wird das Präventionsprojekt world wide antisemitism sowie die Methoden der Projektwoche vorgestellt. Anschließend berichtet Susanne Michal Schwartze über Antisemitismus in der Schule aus der Perspektive einer Lehrkraft. Abschließend möchten wir über mögliche Kooperationen und Netzwerkbildung sprechen.

 

Rahmenbedingungen

 

Die 1,5-tägige Weiterbildung findet  am 16. und am 17. November im Haus am Maiberg in Heppenheim statt. Die Veranstaltung beginnt Dienstag um 17.30 Uhr und endet Mittwoch um 17 Uhr. Den Abschluss bilden zwei weitere (digitale) Termine für die Begleitung und die Reflexion bei der methodischen Umsetzung von Präventionsmodulen mit eigenen Schulklassen. Die Weiterbildung ist kostenfrei und von der Hessischen Lehrkräfteakademie akkreditiert. Sie steht allen Lehrkräften in Hessen offen. 

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Anmeldungen bitte bis zum 15. September an: wwa@spiegelbild.de

 

 

Prof.‘in Dr. Julia Bernstein ist Soziologin und hat die Professur für Diskriminierung und Inklusion in der Einwanderungsgesellschaft an der Frankfurt University of Applied Science inne.

 

Susanne Michal Schwartze ist Lehrerin für Politik und Wirtschaft sowie Geschichte. Außerdem ist sie Lehrbeauftragte für besondere Aufgaben am Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt.